Berichte

 

Strom und Wasser
feat. Heinz Ratz
JUZ Taktlos
Mölln 15.11.2018
19:30 Uhr
(Rahmenprogramm ab 18 Uhr)
Feier Eintritt
Spenden erbeten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Strom und Wasser Logo

Seit Jahren das Extremste, was man unter der Bezeichnung „Liedermacher“ finden kann, halten die Damen und Herren von Strom & Wasser nicht nur durch ihre brilliante Musik, ihren hohen Gute-Laune Faktor und der wilden Mischung aus Politik, Party und anspruchsvollen Texten das Konzertpublikum im Bann – auch ihre poltischen Aktionen sind spektakulär. 1000 km sind sie für Obdachlose durch die Republik gelaufen, 800 km für den Artenschutz durch deutsche Flüsse geschwommen fast 7000 km für Flüchtlinge durch die Lande geradelt – um dann mit Weltklasse-Musikern auf Tour zu gehen, die in deutschen Flüchtlingslagern ohne Auftrittsmöglichkeiten leben. Mehr als 100.000 Euro Spenden für die Betroffenen konnten Heinz Ratz und seine Band dabei sammeln. Und auch nach zwölfjähriger Bandgeschichte präsentiert sich Strom & Wasser angriffslustiger, spielfreudiger und bunter denn je: Ska-Punk-Polka-Randfiguren-Walzer-Rock mit stark kabarettistischer Schlagseite. Ein unbedingtes Muß für jeden, der mehr als nur den üblichen Mainstream sucht.
www.strom-wasser.de

09.11.2018
Möllner Schulen zeigen Haltung gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit mit einem gemeinsamen Konzertprojekt

Mit einem außergewöhnlichen Kooperationsprojekt wollen Möllner Schulen in diesem Jahr zusammen mit dem Jugendzentrum TAKTLOS und der Kultur-Community der Stiftung Herzogtum Lauenburg ein besonderes Zeichen gegen rassistische Hetze und Gewalt setzen, ganz grundsätzlich, aber auch im Wissen um die Möllner Stadtgeschichte und die mörderischen Brandanschläge vor 26 Jahren. Es waren damals zwei junge Männer, die Wohnhäuser angesteckt haben, und sie waren kaum älter als die Schüler*innen heute.

Mit einem politischen Konzertabend wollen sie, allesamt "Schulen ohne Rassismus", gedenken, aber auch als Demokrat*innen handeln, reist doch Heinz Ratz mit seiner Band "Strom und Wasser" nicht nur mit klaren Botschaften für die Werte des Grundgesetzes und gegen Rassismus und Diskriminierung an, sondern mit einer ebenso klaren Mission gegen Rechts.

Möllner Schulen zeigen Haltung gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit mit einem gemeinsamen Konzertprojekt

Möllner Schulen zeigen Haltung gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit mit einem gemeinsamen Konzertprojekt

Der Musiker Heinz Ratz möchte mit seinem Projekt "Eine Million gegen Rechts" eine weltoffene und rassismusfreie Jugend- und Kulturarbeit auch dort weiterhin ermöglichen, wo angesichts zu erwartender Wahlergebnisse Parteien mitentscheiden, die Werte des Grundgesetzes wie Gleichheit und Freiheit keinesfalls wertschätzen. So haben Ratz und seine Musikerfreunde sich vorgenommen, in einem Jahr auf 100 Konzerte in 100 Städten zu spielen und Eine Million Euro für gefährdete selbstverwaltete Jugendzentren oder soziokulturelle Einrichtungen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen zu sammeln, damit diese ihre Arbeit in jedem Fall fortsetzen können. Unter anderem zu diesem Zweck hat Heinz Ratz gemeinsam mit Konstantin Wecker das Büro für Offensivkultur (BOK - www.offensivbuero.de) gegründet.

Büro für Offensivkultur Logo

Eine dieser Städte ist am 15. November Mölln, aus guten Grund und weil die Schüler*innen aller weiterführenden Schulen rund um den Möllner Schulberg diese Aktion, Schulkonzerte mit Heinz Ratz und ein Benefizkonzert um 19:30 Uhr im JUZ Taktlos unbedingt unterstützen wollen. Für Mareike Grell, Schülersprecherin des Marion-Dönhof-Gymnasiums (MDG) geht es darum, in der heutigen Zeit Position zu beziehen und ein Zeichen setzen. Julius Schreiber, Schülersprecher des Berufsbildungszentrums Mölln (BBZ), ist es wichtig, öffentlich als Demokrat zu agieren und für Janina Behling, Schülersprecherin der Gemeinschaftsschule Mölln (GMS), geht es darum, gerade auch jüngeren Schüler*innen ein Vorbild zu sein und Haltung zu zeigen, wenn es darauf ankommt.

Aus Sicht der Schulleiter Jan Ulrich (MDG) und Dr. Volker Schmidt (GMS) ist es in der Tat eine Zeit, die zur Positionierung auffordert, in der Mitte der Demokratie, beginnend vor der eigenen Haustür, sich verantwortlich zu zeigend, für die Werte der freiheitlich demokratischen Grundordnung.

Strom und Wasser

Strom & Wasser feat. Heinz Ratz wollen ihr Publikum durch ihre brilliante Musik, ihrem hohen Gute-Laune Faktor und die wilde Mischung aus Party, Politik und anspruchsvollen Texten im Bann halten ... immer mit Botschaften, immer gesprächsoffen, immer mit Haltung.

Demokrat/innen bei der Arbeit Logo

Das solche ein Konzertprojekt gerade in Mölln gelingt, ist für Axel Michaelis, Schulsozialarbeiter des BBZ, und Henning Schmidt vom Jugendzentrum TAKTLOS nicht verwunderlich, gibt es doch schon seit 11 Jahren den schulübergreifenden Schülerrat und viele Kooperationsbeziehung zwischen Schule u nd freier Jugendarbeit. Ein Umstand, der es Christin Hönemann vom Kreis Herzogtum Lauenburg sehr einfach macht, dieses Anliegen mit ihrem Fördertopf aus Landes- und Kreismitteln zu fördern und eine Idee, die aus Sicht des Vereins Miteinander leben e.V. mehr als würdig ist, unter dem kreisweiten Kampagnenmotto "Demokrat*innen bei Arbeit" zu firmieren. Auch Bürgermeister Jan Wiegels zeigte sich von diesem Engagement der Möllner Schulen beeindruckt und lobte die Idee und ihre Umsetzung als beispielhaftes Zeichen, wie verantwortungsbewusst in Mölln mit den furchtbaren Ereignissen von 1992 weiterhin umgegangen wird.

Und so hoffen die Schüler*innen der beteiligten Schule auf eine ganz große Resonanz beim Benefizkonzert von Heinz Ratz mit "Strom und Wasser" am kommenden Donnerstag und einen namhaften Beitrag aus Mölln für die Aktion "Eine Million gegen Rechts", die auch verhinderte Konzertbesucher und Menschen, denen das Anliegen der jungen Möllner Demokraten bei der Arbeit“ am Herzen liegt, gern unterstützen können. Spenden unter dem Stichwort „Mölln“ auf das Konto des „Büros für Offensivkultur“ an IBAN DE30 2105 0170 0091 0546 84.
Strom und Wasser feat. Heinz Ratz
JUZ Taktlos * Mölln 15.11.2018 * 19:30 Uhr * (Rahmenprogramm ab 18 Uhr)
Feier Eintritt - Spenden erbeten


 

 

24.07.2018
Bucky Halker gastierte mit dem "Ghost of Woody Guthrie“ im POLITICALied

Mit einem besonderen Vortragskonzert führte die Volkshochschule Ratzeburg zusammen mit dem Verein Miteinander leben e.V die Reihe "POLITICALied" fort, die im vergangenen Jahr mit einer Förderung durch die „Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen“ gestartet wurde und dem politischen Lied Raum und Bühne geben will.

Bucky Halker aus Chicago lud zu einer musikalischen Begegnung mit dem "Ghost of Woody Guthrie“ in den Ratssaal des Rathauses und rund 40 Besucher*innen folgten seinen Ausführungen in Vortrag und Musik zum Leben und Wirken des amerikanischen Musikers mit dem großen sozialpolitischen Gewissen. Bucky Halker pflegt als Vorstandsmitglied der "Woody Guthrie Foundation" das Liedgut Woody Guthries und konnte sowohl als Musiker, aber auch als Dozent für das politische Lied in seinem auf Englisch gehaltenen Vortrag die Aktualität von Guthries Musik eindrucksvoll herausarbeiten.

Bucky Halker gastierte mit dem Ghost of Woody Guthrie im POLITICALied

Bucky Halker präsentiert in einem Vortrag und mit musikalischen Beiträgen das Leben und Wirken von Woody Guthrie

Insbesondere jene Lieder, die Woody Guthrie über Flucht, Arbeits- und Umweltmigration während der großen Depression und der „Dustbowl“-Dürre in den USA der 30er Jahre verfasste und die Bucky Halker mit Bildern der Zeit unterlegte schlugen einen erstaunlichen Bogen in die Gegenwart Europas, mit all den beschriebenen Facetten von Verzweiflung, Perspektivlosigkeit, aber auch Rassismus und Ausgrenzung.

Zusammen mit Jörg-Rüdiger Geschke intoniert Bucky Halker das berühmteste Lied 
					Woody Guthries: This land is your land

Zusammen mit Jörg-Rüdiger Geschke intoniert Bucky Halker das berühmteste Lied
Woody Guthries „This land is your land“

Dabei wies Bucky Halker immer wieder auf dem Umstand hin, dass die Lieder Woody Guthries den oft unmenschlichen und mitleidlosen Umgang von Amerikanern untereinander in der wirtschaftlichen Krise beschreiben und nicht gegenüber fremden Menschen, die als Migranten ins Land kommen. Er unterstich in diesem Zusammenhang die Bedeutung Guthries, der nicht nur in seinen volksnahen, sozialkritischen Liedern dieser Verzweiflung und Unmenschlichkeit einen Ausdruck geben konnte, sondern historisch auch als Chronist einer Zeit starker Entsolidarisierung der Gesellschaft fungierte. Gerade dies mache, so Halker, seine Lieder in der heutigen Zeit so wertvoll und aktuell.


Aktionstag Grundgesetz

 

23.05.2018
(Aktions-) Tag des Grundgesetzes
auf dem Ratzeburger Marktplatz

"Herzlichen Glückwunsch, liebes Grundgesetz", heißt es am 23. Mai von 12:00 - 17:00 Uhr auf dem Ratzeburger Marktplatz. Das Grundgesetz wird 69 und macht immer noch und immer wieder Lust auf Demokratie. So wird Ratzeburg am "Tag des Grundgesetzes mit Politik zum Anfassen e.V. zum Entdeckerziel! Der mobile WahlFUN-Stand macht dort Station, mit geschulten jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins Politik zum Anfassen e.V.

Aktionstag Grundgesetz

Sie laden Besucherinnen und Besucher ein, an Quizstationen ihr Wissen zu testen, miteinander zu spielen, ihre Meinung sagen oder miteinander ins Gespräch kommen, um so unsere Demokratie und unser Grundgesetz zu erleben. Zum (Aktions-)Tag des Grundgesetzes, der von der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" ausgerichtet wird, werden kleine Geburtstagskarten daran erinnern, wie viele Jahre dieses kleine Büchlein schon unser Leben in Freiheit, Vielfalt, Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit gestalten hilft. Ein Geschenk für uns!


Am Start vor dem Rathaus

Start zum 3. Demokratielauf des Ratzeburger Jugendbeirates vor dem Rathaus

06.05.2018
3. Demokratielauf des Ratzeburger Jugendbeirates

Der Ratzeburger Jugendbeirat hat den Wahltag mit seinem 3. Demokratielauf eingeläutet. Am frühen Vormittag konnten Vorsitzender Niclas Ulrich und weitere Mitglieder des Jugendbeirates vor dem Rathaus wieder begeisterte Ratzeburger Laufenthusiasten begrüßen und sich bei allerbestem Wetter gemeinsam auf die rund 12km lange Strecke zu allen Wahllokalen im Stadtgebiet machen. Bei ruhigem Tempo und warmen Temperaturen wurde die gesamte Strecke über den St. Georgsberg, die Insel und die Vorstadt in nur zwei Stunden und fünfzehn Minuten erfolgreich absolviert. Dabei bestimmten die Mitläufer*innen selbst, wie weit sie den Pulk der Läufer*innen begleiten wollten oder wo sie sich anschlossen. Durch besondere, hellblaue Lauf-Shirts mit dem Kampagnenlogo “Demokrat*innen bei der Arbeit“ war die Gruppe unterwegs immer gut zu erkennen und erfuhr bei vielen Passanten aufmunternden Zuspruch und teilweise auch Beifall.

Demokratielauf des Ratzeburger Jugendbeirates

Demokratielauf des Ratzeburger Jugendbeirates ... unterwegs zu den Wahllokalen

Mindestens ebenso wichtig war für die Kinder- und Jugendbeirate aus Ratzeburg und Mölln, einen generellen Wahlaufruf zu gestalten, der insbesondere Jungwähler*innen ansprechen soll, nicht nur nebenbei zu stehen und zu zuschauen, sondern aktiv wählen zu gehen. "Unsere Zukunft beginnt am 6. Mai!", so die einhellige Aussage auf allen Plakaten, die sowohl eine Erwartung als auch einen Anstoß formuliert.

Für den Ratzeburger Jugendbeirat war auch der 3. Demokratielauf, der mit Unterstützung der der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen und des Bundesprogramms "Demokratie leben!" durchgeführt wurde, somit wieder ein Erfolg und soll nicht der Letzte gewesen sein. Schließlich steht ja schon im kommenden Jahr die Ratzeburger Bürgermeisterwahl an.


Einladung zum 3. Demokratielauf

27.04.2018
"Gesund und demokratisch " - Ratzeburger Jugendbeirat lädt zum 3. Demokratielauf

Der Ratzeburger Jugendbeirat lädt am 06. Mai zu einem weiteren Demokratielauf, dieses Mal rund um die Kommunalwahl. Startend um 10:00 Uhr am Rathaus sollen alle 12 Wahllokale angesteuert werden, im lockeren Schritt, der die Strecke von rund 13 Kilometer gut trägt. Mitlaufen können alle, die Fitness und Wählen verbinden möchten. Die Sportlichen vielleicht die gesamte Strecke, die weniger Sportlichen auch gern etappenweise. An jedem Wahllokal wird Station zur Stimmabgabe gemacht.

Der Ratzeburger Jugendbeirat richtet den Demokratielauf bereits zum dritten Mal aus, wieder im Rahmen der Kampagne "Demokrat*innen bei der Arbeit" und mit Unterstützung der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen und des Bundesprogramms "Demokratie leben!". „Wir, als Jugendbeirat, finden es wichtig, das jeder zur Wahl geht und möchten zu diesem Recht mit dem Demokratielauf aufrufen", so Niclas Ulrich, Vorsitzender des Ratzeburger Jugendbeirates. Alle Mitläufer*innen erhalten ein Laufshirt, eigens hergestellt für diese Demokratieläufe.


Ein Logo für „Demokrat*innen bei der Arbeit“

Phoebe Wiese und Niclas Ulrich vom Ratzeburger Jugendbeirat plakatieren mit

Ein Logo für „Demokrat*innen bei der Arbeit“

Streetworker Marc-Udo Wrage unterstützte den Ratzeburger Jugendbeirat beim Aufhängen der Plakate

24.04.2018
Ratzeburger und Möllner Jugendbeiräte plakatieren mit

Ratzeburger und Möllner Jugendbeiräte plakatieren mit

Ratzeburger und Möllner Jugendbeiräte
bereiten sich in einem gemeinsamen
Workshop auf die Plakataktion vor

Die Ratzeburger und Möllner Jugendbeiräte haben eine Plakataktion zu den bevorstehenden Kommunalwahlen gestartet, um auf wichtige Themen für Kinder und Jugendliche in Ratzeburg hinzuweisen. Drei unterschiedliche Motive werben seit einigen Tagen im Stadtgebiet, für das Wählengehen, für mehr Freizeitangebote sowie einen erweiterten WLAN-Ausbau im öffentlichen Raum. Die Plakate sollen einen jugendlichen Kontrapunkt im Kommunalwahlkampf setzen, frei nach dem Motto "Unsere Interessen sollen auch gesehen werden".

Die Jugendbeirätler*innen haben diese Aktion bereits im März im Zuge eines gemeinsamen Workshops im Ratzeburger Rathaus geplant und vorbereitet. Dabei wurden Themen gesichtet und in Slogans gefasst, die sie in ihrer Arbeit bereits seit längerem verfolgen und die nicht immer zu befriedigenden Ergebnissen geführt werden konnten.

Für den Ratzeburger Jugendbeirat ist dies vor allem die ungelöste Frage der Skateranlage, die plakativ für die Freizeitsituation im Stadtgebiet steht. Während das Spielplatzangebot für kleine Kinder in Ratzeburg vielfältig und attraktiv ausgestaltet ist, finden Jugendtrendsportarten wie Skaten oder auch Parkour, das alternativ auf der Agenda des Jugendbeirates steht, bislang keinen öffentlichen Raum. Ein Problem, das auch beim Kinder- und Jugendbeirat in der Nachbarstadt Mölln so gesehen und ebenfalls entsprechend kritisch plakatiert wird.

Ratzeburger und Möllner Jugendbeiräte plakatieren mit

Als weiteres wichtiges Thema für die Jugendlichen wurde die Bedeutung des öffentlichen WLAN-Ausbaus festgehalten und in Szene gesetzt, ist doch das Leben junger Menschen heute in vielen Facetten untrennbar mit den sozialen Medien verknüpft. Hierin entscheidet sich nach Meinung der Kinder- und Jugendvertreter*innen ganz wesentlich die Lebensqualität in kleinen Städten und auch im ländlichen Raum, eine Erkenntnis die nicht wirklich im Bewusstsein der Erwachsenenwelt angekommen ist.

Ratzeburger und Möllner Jugendbeiräte plakatieren mit
Ratzeburger und Möllner Jugendbeiräte plakatieren mit

Mindestens ebenso wichtig war für die Kinder- und Jugendbeirate aus Ratzeburg und Mölln, einen generellen Wahlaufruf zu gestalten, der insbesondere Jungwähler*innen ansprechen soll, nicht nur nebenbei zu stehen und zu zuschauen, sondern aktiv wählen zu gehen. "Unsere Zukunft beginnt am 6. Mai!", so die einhellige Aussage auf allen Plakaten, die sowohl eine Erwartung als auch einen Anstoß formuliert.

Bei der Plakatgestaltung wurden die Jugendbeirätler*innen durch Fotograf Jens Butz und Grafiker Matthias Jörke unterstützt sowie durch den Verein Miteinander leben e.V. im Rahmen der Kampagne "Demokrat*innen bei der Arbeit", der mit den Mitteln des Jugendfonds der "Partnerschaften für Demokratie" in Ratzeburg und Amt Lauenburgische Seen sowie des Kreises aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben!" diese Aktion ermöglichte.
(Text und Bilder: Thomas Biller)


Ein Logo für „Demokrat*innen bei der Arbeit“

Button „Demokrat*innen bei der Arbeit“
(Foto: Thomas Biller)

25.10.2017
Ein Logo für „Demokrat*innen bei der Arbeit“

Miteinander leben e.V. und Partnerschaften für Demokratie starten Kampagne

Ein neues Logo für ein immer aktuelles Thema: „Demokrat*innen bei der Arbeit“ soll das eigene Bekenntnis zur Demokratie im Alltag sichtbar machen. Begonnen hat die Initiative bereits 2016: Labiba Ahmed gab im Verein Miteinander leben e.V. den Anstoß, dass sich Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren oder sich auch einfach zu unserer Demokratie sichtbar bekennen, ohne unbedingt ein politisches Amt auszuüben. Anlässlich der Vorstellung des neuen Logos sagte Labiba Ahmed in Mölln: „Populisten und Radikale sind immer leicht erkennbar, aber viele demokratische Kräfte nicht. Dabei engagieren sich zum Beispiel viel mehr Menschen ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe, als etwa bei Pegida“. Der Verein möchte mit seiner kreisweiten Demokratiekampagne die Vielfältigkeit demokratischen Engagements sichtbar machen. Die Partnerschaften für Demokratie (PfD) im Kreis unterstützen das Projekt. PfD fördern regional Projekte aus Mitteln des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“. Das Programm wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend getragen und hat sich zum Ziel gesetzt, bundesweit Projekte der Demokratieförderung und der Extremismusprävention in jeweils unterschiedlichen Ansätzen zu fördern.

Ein Logo für „Demokrat*innen bei der Arbeit“

Sie sind schon „Demokrat*innen bei der Arbeit“: Kampagnenvorstellung mit Vertretern der verschiedenen PfD (v.l.) Mark Sauer und Labiba Ahmed vom Verein Miteinander leben, Friederike Betge, Sara Opitz, Rüdiger Jung, Karl Schneider und Sami El Basiouni. (Foto: Thomas Biller)

Derzeit sind im Kreis drei PfD aktiv: PfD Herzogtum Lauenburg, PfD Lauenburg – Lütau – Büchen und die PfD Stadt Ratzeburg – Amt Lauenburgische Seen. Mit dem neuen Logo kann ein Erkennungszeichen als Button oder als Grafik für Plakate und T-Shirts zur Verfügung gestellt werden. Entwickelt wurde es im Rahmen eines Schülerwettbewerbes. Alexandra Barber von der Gemeinschaftsschule Büchen drückte nach Überzeugung der Jury mit ihrem Entwurf die Vielfältigkeit demokratischen Handelns verschiedenster Menschen aus. „Die schräge Anordnung der symbolhaften Figuren vermittelt etwas Positives“, erläuterte Mark Sauer, Vorsitzender Miteinander leben. Grafisch aufgearbeitet wurde der Entwurf durch Matthias Jörke. Um das Logo als Grafik nutzen zu dürfen oder Buttons zu erhalten, reicht eine kurze Vorstellung beim Verein Miteinander leben e.V. per Mail. „Eine Beschreibung, wer man ist, was man für die Demokratie tut und warum und wie man sich an der Kampagne beteiligen möchte“, hieß es bei der Vorstellung. Ein Gremium aus den Projektorganisatoren und den Partnern der Kampagne wird die Bewerbungen begutachten. Auch mit eigenen Beiträgen plant die Kampagne, öffentlich in Erscheinung zu treten. Nach den zwei bereits erfolgten Demokratie-Läufen des Ratzeburger Jugendbeirates zu den Landtags- und Bundestagswahlen soll zu den Kommunalwahlen im kommenden Jahr ein kreisweites Jugendprojekt gestartet werden, das auffordert, sich in den Wahlkampf mit eigenen Themen und Interessen aktiv einzubringen. Rüdiger Jung von der PfD Herzogtum Lauenburg: „Das Logo soll auch eine Anregung sein, sich mit Populismus auseinanderzusetzen und den Nachwuchs von demokratischen Kräften forcieren“. Zu dem glänzenden Button sagte Jung: „“Ein Schmuckstück für die Demokratie“.

Weitere Informationen unter www.demokrat-innen-bei-der-arbeit.de und der Facebook-Gruppe "Demokrat*innen bei der Arbeit".
(Text: Thomas Biller)


 

05.10.2017
"Kleines Fest der Kulturen" mit viel Raum für Begegnung

Begegnungen schaffen, mit Musik, mit Tanz, mit kulinarischen Genüssen, war das erklärte Ziel des "Kleinen Fest der Kulturen", das unter Federführung des Vereins Miteinander leben e.V. zusammen mit den Willkommenskulturen in Mölln und Ratzeburg sowie mit Unterstützung der Stiftung Herzogtum Lauenburg in die Internationale Begegnungsstätte "Lohgerberei" lud.

Kleines Fest der Kulturen

Die "SAFAR-Band" aus Kiel motivierte mit unwiderstehlichen
Rhythmen zum Tanzen (Foto: Jens Butz)

Kleines Fest der Kulturen

Begenungen sind immer möglich... (Foto: Jens Butz)

Kleines Fest der Kulturen

Das Organisationsteams des Festes beim ihren
"Freundschaftsbild" mit der "SAFAR-Band" (Foto: Oskar Blank)

Kleines Fest der Kulturen

Eine große Fotowand mit Freundschaftsbildern entstand

Kleines Fest der Kulturen

Podiumsdiskussion mit Bundestagskandidaten zu den Themen
"Flucht, Migration und Integration" nur wenige Tage nach dem
"Kleinen Fest der Kulturen" (Foto: Jens Butz)

Mehr als 80 Menschen, Geflüchtete, Unterstützer*innen oder auch Neugierige, ließen sich vom lebhaften Treiben gefangen nehmen, das sich mit der musikalischen Begleitung durch der aus Kiel angereisten, deutsch-syrischen "SAFAR-Band" schnell zu einem interkulturellen Tanzevent mit orientalischen-jazzigen Rhythmen auswuchs.

Dazu lud ein großes orientalisches Buffett mit vielfältige Speisen in den musikalischen Pausen zum gemeinsamen Tafeln und Stärken für die weiteren musikalischen Einlagen der SAFAR-Band, die bis in den Abend hinein aus Menschen unterschiedlicher Herkunft gemeinsam Tanzende formten.

Aus Sicht der Veranstalter konnte das "Kleine Fest der Kulturen" in dieser Atmosphäre von zwangloser Begegnung an das große "Fest der Kulturen" im vergangenen Jahr im Möllner Stadthauptmannshof anknüpfen, als weiterer kleiner Baustein für das gegenseitige Kennenlernen, der für die Integration aber eine so große Bedeutung hat.

Solche Begegnungen auch sichtbar zu machen ist dabei ebenso so wichtig und wurde von Mitgliedern des kreisweiten Jugendforum im Rahmen einer Fotoaktion der "Partnerschaft für Demokratie des Kreises Herzogtum Lauenburg" in Szene gesetzt. Als "Polaroids" baten sie die Anwesenden um Freundschaftsfotos, die auf einer bereitgestellten Fotowand die Buchstaben "MITEINANDER" ausfüllten und so der nur wenig Tage später nachfolgenden Podiumsdiskussion mit Bundestagskandidaten als fröhlich mahnende Botschaft für all die drängenden Fragen zu "Flucht, Migration und Integration" dienten und verdeutlichten, dass politische Lösungen immer den Menschen im Blick haben muss.


Ratzeburger Jugendbeirat lädt zu weiterem

Mit Respekt auf Kurs

17.09.2017
Ratzeburger Jugendbeirat lädt zu weiterem "Demokratielauf"

Der Ratzeburger Jugendbeirat lädt im Rahmen der Kampagne "Demokrat*innen bei der Arbeit" am Wahltag zum Deutschen Bundestag, dem 07. Mai 2017 wie schon zur Landtagswahl im Frühjahr zu einem weiteren Demokratielauf durch das Ratzeburg Stadtgebiet. Die Laufstrecke soll zu allen Wahllokale führen. Unterwegs selbst gestaltete Postkarten verteilt, die auf das Privileg des Wahlrechts hinweisen sollen. Jede "Mitläuferin" und jeder "Mitläufer" erhält ein passendes Lauf-T-Shirt zu dieser Aktion. Es soll kenntlich machen, dass an diesem Tag ganz viele "Demokrat*innen bei der Arbeit" sind. Der "Demokratielauf" startet um 10:30 Uhr vor dem Ratzeburger Rathaus, wo sich das Wahllokal des Wahlbezirks 1 befindet. Die Strecke zu allen Wahllokalen beträgt rund 7 km und soll im lockeren Trab bewältigt werden. Das Laufen kann auch mit dem Wählen verbunden werden. Vor jedem Wahllokal ist eine Pause eingeplant. Auch Mitläufer*innen in Teiletappen sind willkommen. Die Strecke wird zunächst in die Vorstadt zur Gemeinschaftsschule, dem Kindergarten Hasselholt und dem Seniorenwohnsitz führen, danach über eine Teilstrecke am Küchensee durch den Ravenskamp zum Kindergarten Giesensdorfer Weg, an der Grundschule Scheffelstraße vorbei und wieder zurück zum Rathaus.


Mit Respekt auf Kurs

08.05.2017
"Demokratielauf" des Ratzeburger Jugendbeirates startet die Kampagne "Demokrat*innen bei der Arbeit"

Rund 25 laufbegeisterte Demokrat*innen schlossen sich am gestrigen Wahlsonntag dem Ratzeburger Jugendbeirat vor dem Rathaus zu einem "Demokratielauf" durch das Stadtgebiet an. Unter dem Motto "Demokrat*innen bei der Arbeit" forderten die Teilnehmer*innen mit ihrem Aktions-T-Shirt, mit selbstgestalteten Karten des kreisweiten Jugendforums und auf Zuruf im Vorbeilaufen Bürger*innen auf, unbedingt von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und wählen zu gehen. Die gute Stimmung in der zumeist jungen Laufgruppe traf bei Passanten auf durchweg positive Resonanz, ebenso wurde das Engagement der Kinder und Jugendlichen vielfach lobend honoriert. Der Rundlauf führte über eine Strecke von rund 11 Kilometern an allen Wahllokalen vorbei, wo jeweils kurz Station gemacht wurde, um den Läufer*innen auch die Möglichkeit zur Stimmabgabe zu geben. Für einige der Jugendbeirätler war es auch das erste Mal, dass eine Stimmabgabe möglich war. Nach über zwei Stunden traf die Gruppe wieder an ihrem Startpunkt ein, müde zwar, aber motiviert, diese Aktion zur Bundestagswahl am 24.09.2017 zu wiederholen und sich erneut als "Demokrat*innen bei der Arbeit" zu zeigen.

Die kreisweite Kampagne "Demokrat*innen bei der Arbeit" wurde vom Verein Miteinander leben e.V. angestoßen, um das vielfältige demokratische Engagement von Bürger*innen im Kreisgebiet sichtbar machen. Sie wird unterstützt von den lokalen "Partnerschaften für Demokratie" des Kreises Herzogtum Lauenburg, der Stadt Lauenburg, des Amtes Büchen und des Amtes Lütau sowie der Stadt Ratzeburg und dem Amt Lauenburgische Seen als Aktion für das Bundesprogramm "Demokratie leben!" des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der "Demokratielauf" war das erste Beitrag des Ratzeburger Jugendbeirats im Rahmen dieser Kampagne und wurde mit eigenen Mitteln aus dem selbstverwalteten Jugendfond des genannten Förderprogramms umgesetzt.


Siegerlogo

Der Siegerentwurf von Alexandra Barber von der Gemeinschaftsschule Büchen ...

Demokrat/innen bei der Arbeit Logo

... wurde als Idee grafisch aufgearbeitet zum Logo der Kampagne.

Verein Miteinander leben e.V. startet kreisweite Demokratiekampagne „Demokrat*innen bei der Arbeit“

Der Verein Miteinander leben e.V. hat in 2016 eine kreisweiten Demokratiekampagne gestartet, die vielfältiges demokratisches Engagement in unserer Gesellschaft sichtbar machen will. „Demokrat*innen bei der Arbeit“, so das Motto dieser Kampagne, will Menschen, die an so vielen Stellen in der Gesellschaft mit ihrer Intiative(n) für unsere Demokratie wirken, einladen, sich öffentlich zu zeigen, ihre unentbehrliche Arbeit als Alltagsdemokraten wahrnehmbar werden zu lassen. Mit einem gemeinsamen Logo, das als individuell als Button oder auf Plakaten bei Veranstaltungen ... sei es eine politische Podiumsdiskussion zu gesellschaftlichen Fragen, sei es das regelmäßige Flüchtlingscafé, sei es eine Benefizaktion ... genutzt werden kann. Oder auch im Netz auf einer Plattform in den sozialen Medien, vielleicht gestaltet in der Sprache und den Formaten von jungen Menschen und natürlich auch auf Veranstaltungen, die konkret unter diesem Motto organisiert werden könnten. Alle sind sie „Demokrat*innen bei der Arbeit“

"Die Idee zu einer solchen Demokratiekampagne entspringt sehr widersprüchlichen Wahrnehmungen. So zeigt sich auf der einen Seite das Bild, dass sich die politische Auseinandersetzung in unserer Gesellschaft zunehmend zu polarisieren scheint, in Umgang, Wortwahl und Wertekonsens. Das stetige Diskutieren und Ringen darum, wie unsere Gesellschaft aussehen soll, wie sie konkret zu gestalten ist, damit die in unserem Grundgesetz garantierten individuellen Rechte für alle Menschen in all ihrer Unterschiedlichkeit und Vielfalt wirksam werden und bleiben, wird gerade in rechtspopulistischen Strömungen in Frage gestellt, oft verbunden mit dem lautstarken Hinweis auf einen von den politisch Verantwortlichen ignorierten „wahren Volkswillen“, auf eine stummen, ungehörte Mehrheit, die "einfache Lösungen" auch bei komplexen gesellschaftlichen Problemlagen ersehnt. Auf der anderen Seite die Wahrnehmung, dass große gesellschaftliche Teile eben dieses Volkes in ganz erheblichen Umfang in ihren alltäglichen Haltungen und Positionen als Demokrat*innen unterwegs sind. In der Kommunalpolitik, in den zahllos neu entstandenen, ehrenamtlichen Flüchtlingsinitiativen, in den Jugendsparten vieler Vereine und Verbände, in Kirchen und Gewerkschaften. Oftmals allerdings nur leise, ohne Allüren, im Mitmenschlichen. Und doch sind es gerade diese vielen kleinen „Bausteine“, die unsere Demokratie an der Basis ausmachen, den gemeinsamen Wertekonsens tragen und leben … ein leiser Chor der Demokratie, der durchaus seine Stimme gegenüber lauten rechtspopulistischen Auftritten erheben könnte", sagt Mark Sauer, Vorsitzender vom Verein Miteinander leben e.V. zur Intention und zum Hintergrund dieser Demokratiekampagne, die insbesondere von Labiba Ahmed im Verein angestoßen wurde.

Den Auftakt machte ein zusammen mit der „Partnerschaft des Kreises Herzogtum Lauenburg“ kreisweit ausgelobter Jugend-Logowettbewerb, mit dem Ziel, den „Demokrat*innen bei der Arbeit“ ein griffiges, pfiffiges, buttonfähiges Logo zu geben. Als Siegerlogo in dem von Künstlerin Eva Ammermann geleiteten Wettbewerb wurde unter über 80 Einsendungen aus 5 Schulen im Kreisgebiet der Entwurf von Alexandra Barber von der Gemeinschaftsschule Büchen ausgewählt. In der Folge sind daraus mit Unterstützung des Grafikerteam von „jörke design“ Buttons, Aktions-Shirts oder ein druckbares Logo entwickelt worden, die alle jene Menschen, Initiativen oder Organisationen nutzen können sollen, die sich aktiv an ihren Orten im Kreis für unsere Demokratie einsetzen und dies auch zeigen wollen, auf ihren Publikationen und Plakaten, auf ihrer Kleidung und auch auf den gemeinsamen Webplattformen, wie hier oder in der Facebook-Gruppe "Demokrat*innen bei der Arbeit"

Das Logo als graphische Datei oder Button erhält man, wenn man sich mit seinem Engagement beim Verein Miteinander leben e.V. vorstellt. Dazu reicht eine kurze Mail mit einer Beschreibung, wer man ist, was man für die Demokratie tut und warum und wie man sich gerne an dieser Kampagne beteiligen möchte. Dies muss verbunden sein mit der Bereitschaft, sich auf der Kampganenwebseite abbilden zu lassen. Ein Gremium aus den Projektorganisatoren und den Partnern der Kampagne, die „Partnerschaften für Demokratie Stadt Ratzeburg/ Amt Lauenburgische Seen sowie Lauenburg-Büchen-Lütau“ wird diese Bewerbungen begutachten, ggf. nachfragen und bei überzeugender Darstellung die Buttons sowie das Logo dann bereitstellen. Reserviert sind Logo und Buttons vor allem für all die Alltagsdemokrat*innen, die jenseits des Politbetriebes kaum auffallen und doch so unendlich wichtig sind mit ihrem Engagement.

Die Kampagne „Demokrat*innen bei der Arbeit“ hat sich zudem das Ziel gesetzt, auch mit eigenen Beiträgen in der Öffentlichkeit in Erscheinung zu treten. Ein gutes Beispiel zeigte hier der Ratzeburger Jugendbeirat, der unter diesem Motto bereits zwei Demokratieläufe absolvierte. So soll im kommenden Jahr zu den anstehenden Kommunalwahlen ein kreisweites Jugendprojekt mit dem Titel gestartet werden, dass auffordert, sich in den Wahlkampf mit eigene Themen und Interessen aktiv einzubringen.